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Informationen zum Thema Konfirmation 2014

Die Konfirmation ist eine christlich-feierliche Handlung, die den Übertritt in das kirchliche Erwachsenenalter darstellt. Konfirmation kommt aus dem Lateinischen und heißt zu Deutsch Bekräftigung. Die Konfirmation wird in erster Linie in nahezu allen evangelischen Kirchen begangen, darüber hinaus auch in der christlichen Religionsgemeinschaft Neuapostolische Kirche. Die Konfirmation ist eine Segenshandlung, während im Gegensatz dazu die Firmung in der römisch-katholischen Kirche ein Sakrament ist.


Aus der historischen Entwicklung heraus hat die Konfirmation mehrere Bedeutungen. Die gravierendste unter ihnen ist die erstmalige Zulassung zum Abendmahl, und damit verbunden der Eintritt in das kirchliche Erwachsenenleben.

Die Konfirmation ist aber auch die nochmalige Bestätigung der Taufe und eine damit direkt verbundene Bestätigung der Kirchenzugehörigkeit. Und letztendlich ist die Konfirmation auch der Abschluss des vorangegangenen kirchlichen Unterrichts, der mit der Katechismus-Prüfung abschließt. In der evangelisch-lutherischen Kirche ist die Konfirmation eine zwingende Voraussetzung, um erstmalig am Abendmahl teilnehmen zu dürfen.

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes wird die Konfirmation vollzogen, und zwar unabhängig von der Zahl der Konfirmanden. Sie empfangen jeder einzeln den Segen des Geistlichen durch Handauflegung, verbunden mit einem biblischen Konfirmationsspruch, der den betreffenden Konfirmanden auf seinem weiteren Lebensweg begleitet. Anschließend folgt die Teilnahme am Abendmahl. Je nach Konfession wird das Abendmahl als rituale Wiederholung des letzten Mahles Jesu mit seinen Jüngern vor seiner Verhaftung mit anschließender Kreuzigung gesehen.

Die Vorbereitung auf die Konfirmation dauert in vielen evangelischen Landeskirchen etwa ein Jahr. Die Konfirmanden sind zur Konfirmation etwa vierzehn Jahre alt und haben somit das kirchliche Recht, über ihre Religionszugehörigkeit selbst entscheiden zu können. Traditionell wird die Konfirmation an Palmsonntag, also eine Woche vor dem Osterwochenende gefeiert. In den Wochen und Monaten bis zur Konfirmation im Jahre 2014 haben die Konfirmanden viel Neues zu lernen und zu erleben. Neben dem wöchentlich mindestens einmal stattfindenden Konfirmationsunterricht im Gemeindehaus der örtlichen Kirche wird von den Konfirmanden eine regelmäßige Teilnahme am sonntäglichen Gottesdienst erwartet. Inhalte und Gestaltung des Unterrichtes für die Konfirmanden haben sich in den letzten ein, zwei Jahrzehnten stark verändert. Anstelle eines früheren Lernens von Texten und Liedern wird mehr in Gruppen diskutiert und gearbeitet. Gemeinsame Praktika oder Wochenendfreizeiten sollen das Gemeinschaftsempfinden miteinander sowie untereinander fördern.

Die Konfirmation selbst ist neben dem kirchlichen auch ein Familienfest. Seiner Einmaligkeit für den Konfirmanden wegen wird es feierlich begangen und hat durch die Konfirmation mit anschließendem Abendmahl auch ein feststehendes Programm. Der Konfirmand beziehungsweise die Konfirmandin trägt aus diesem Anlass traditionell eine schwarze, wahlweise auch dunkelblaue Kleidung. Eltern, Taufpaten und nahe Verwandte schenken, auch zum Zeichen des Übertritts in das Erwachsenenleben, die ersten dazu passenden Präsente. Dazu zählt unter anderem die Armbanduhr, der Grundstock für die Aussteuer, oder das erste wertvolle Schmuckstück, oft aus Familienbesitz. Die Konfirmation wird zumindest teilweise in Haus oder Wohnung des Konfirmanden gefeiert, und der Geistliche der örtlichen Kirchengemeinde ist im Laufe des Konfirmationstages bei allen ein wenn auch nur kurzzeitig, so doch gern gesehener Gast.

Für die Eltern ist die Konfirmation nach der Taufe des Kindes das nächste, auch finanziell aufwändige Fest. Der Termin steht lange, praktisch Jahre vorher fest, so auch für die nächste Konfirmation im Jahre 2014.


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